Botanisches Gipfeltreffen

Thema: News
25. Juli

170 Personen nahmen kürzlich an der Tagung und den begleitenden Exkursionen teil, die vom Naturmuseum Südtirol im Rahmen der 77. Jahrestagung der Floristisch-soziologischen Arbeitsgemeinschaft organisiert wurden. Ziel der Veranstaltung war es, den Tagungsteilnehmenden die vielfältigen Naturräume und Florengebiete Südtirols nahe zu bringen.

Die Floristisch-soziologische Arbeitsgemeinschaft, gegründet im Jahr 1948 und mittlerweile mit über 1.000 Mitgliedern, widmet sich der Fortbildung, Erforschung und dem Schutz der mitteleuropäischen Flora und Vegetation. Seit 1950 treffen sich Fachleute sowie interessierte Laien jährlich an wechselnden Orten im deutschsprachigen Raum. Für das Jahr 2025 fiel die Wahl auf Südtirol – ein idealer Standort, um die botanische Vielfalt der Alpenregion an der Schnittstelle der Zentral- und Südalpen zu erleben.

 

Die diesjährige in Zusammenarbeit mit dem Naturmuseum Südtirol organisierte Tagung fand schließlich vom 4. bis 7. Juli statt. Auf dem Programm standen in Bozen Fachvorträge zur Flora und zu den Naturräumen des Tagungsgebiets sowie mehrere Exkursionen in besonders artenreiche und landschaftlich reizvolle Gebiete, unter anderem zur auf die Seiser Alm mit dezur Plattkofelhütte, zum Latemar, zur Vals-zur Brixner Hütte in den Pfunderer Bergen, nach Castelfeder i und in denm Naturpark Trudner Horn und sowie auf den Meraner Höhenweg im Bereich Schnals–Naturns.

 

„Die Exkursionsziele wurden so ausgewählt, dass die Teilnehmenden einen möglichst breiten Einblick in die botanische Vielfalt Südtirols erhalten konnten“, erklärt Thomas Wilhalm, Hauptorganisator der Tagung und Konservator für Botanik am Naturmuseum Südtirol. Mit dem Verlauf der Tagung zeigt er sich sehr zufrieden: „Die vielen positiven Rückmeldungen während und nach der Veranstaltung sprechen für sich. Auch für uns war es eine durchweg bereichernde Erfahrung – nicht zuletzt durch die zahlreichen neuen fachlichen Kontakte und inhaltlichen Impulse.“

 

Unterstützt wurde Wilhalm bei der Organisation von Brigitta Erschbamer und Konrad Pagitz der Universität Innsbruck, Stefan Zerbe der Freien Universität Bozen sowie Elias Spögler, Gisella Leitner und Simon Stifter des Arbeitskreises Flora von Südtirol, der vom Naturmuseum geleitet wird.

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