Sleeping Beauty

2025
 - 
2029

Dunkelheit als Ressource für Biodiversität, Stadtqualität und nachhaltige Entwicklung

Sleeping Beauty ist ein europäisches Forschungs- und Innovationsprojekt, das vernachlässigte urbane, peri-urbane und ländliche Räume durch die Verbindung von Nature-based Solutions (NBS) und den Werten des New European Bauhaus neu aktiviert. Ziel ist es, nachhaltige, resiliente und inklusive Lebensräume zu schaffen, die Biodiversität fördern und die Beziehung zwischen Mensch und Natur stärken.

 

Der Südtiroler Pilot in Bozen widmet sich unter anderem auch dem Thema Lichtverschmutzung und sogenannter „Dark Infrastructure“. Im Zentrum steht die Frage, wie Dunkelheit als ökologische, kulturelle und gestalterische Ressource genutzt werden kann, um Biodiversität zu schützen, nächtliche Landschaften aufzuwerten und Sicherheit sowie Aufenthaltsqualität im urbanen Raum zu verbessern.

 

Das Naturmuseum Südtirol verantwortet die wissenschaftliche und konzeptionelle Arbeit zu Dark Infrastructure und Lichtverschmutzung. Dazu gehören die Entwicklung einer Strategie der Dunkelheit, die Kartierung dunkler Infrastrukturnetzwerke, und integriertes Monitoring mit wissenschaftlicher Auswertung.

 

Als Schnittstelle zwischen Forschung, Stadt und Öffentlichkeit bringt das Naturmuseum die Projektergebnisse in ein städtisches Experimentierlabor ein. So werden wissenschaftliche Erkenntnisse sichtbar, erlebbar und für zukünftige Planungs- und Entscheidungsprozesse nutzbar gemacht.

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