Sonderausstellung am Freitag 31. Mai geschlossen

Am Freitag, 31. Mai bleibt die Sonderausstellung „Caldera – Spurensuche im Supervulkan“ geschlossen. Wir bitten um Verständnis!

Biologische Vielfalt der Flüsse

Thema: Museum
8. April

Süßwassersysteme wie Flüsse und Seen bedecken nur etwa zwei Prozent der Erdoberfläche, beherbergen aber erstaunlicherweise zehn Prozent der bekannten Arten und etwa ein Drittel aller Wirbeltiere. Die Biodiversität dieser Ökosysteme ist am 10. April im Naturmuseum das Thema eines Vortrags der Eurac und der Plattform Biodiversität Südtirol.

Seen, Teiche und Flüsse erbringen wichtige Dienstleistungen für den Menschen und zählen daher zu den Ökosystemen, die durch menschliche Aktivitäten am stärksten gefährdet sind. Die Wasserressourcen nachhaltig zu bewirtschaften ist daher von entscheidender Bedeutung für den Schutz der biologischen Vielfalt. Auf europäischer Ebene zielen Umweltschutzrichtlinien darauf ab, den ökologischen Zustand der Flüsse wiederherzustellen. Trotzdem befinden sich viele Flussökosysteme weiterhin in einem veränderten Zustand, und die ökologischen Indikatoren, die als Grundlage für Managemententscheidungen dienen sollen, sind oft nicht in der Lage, die Art und den Ursprung der Veränderungen genau zu bestimmen.

 

Ein Teil dieses Problems liegt in der Herausforderung, die biologische Vielfalt und ihre Veränderungen präzise zu quantifizieren. Diese Schwierigkeit ist bei Flussökosystemen aufgrund ihrer starken räumlichen und zeitlichen Dynamik besonders ausgeprägt. Basierend auf seinen eigenen Forschungserfahrungen zeigt Stefano Larsen beim Kolloquium „La biodiversità fluviale nello spazio e nel tempo“, wie eng die aquatische und terrestrische Umwelt miteinander verbunden sind und wie das Flussökosystem weit über seine Ufer hinausreicht.

Das Kolloquium wird von der Eurac und der Plattform Biodiversität Südtirol am Mittwoch, 10. April um 18 Uhr im Naturmuseum Südtirol organisiert. Stefano Larsen ist seit 2019 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich quantitative Ökologie an der Edmund Mach Stiftung. In seiner zwischen Großbritannien, Deutschland und Italien angesiedelten Forschung untersucht er, wie natürliche und anthropogene Prozesse die Biodiversität aquatischer Ökosysteme beeinflussen, wobei der Fokus auf Flüssen und Uferzonen liegt.

 

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung auf der Webseite des Museums wird empfohlen. Der Vortrag ist auch online auf dem YouTube-Kanal des Museums zu sehen.

 

Info: Tel. 0471 412964

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