Blumen, Berge, Barrieren

Thema: Museum
17. Februar

Welche Pflanzen wachsen wo in Südtirol? Wo fehlen sie? Wo nehmen die Arten zu und wo ab? Antworten auf diese Fragen liefert die Florenkartierung. Der Stand und die Herausforderungen dieser Tätigkeit sind Thema eines Vortrags am 19. Februar im Naturmuseum.

Eine der Kernaufgaben des Fachbereichs Botanik am Naturmuseum Südtirol ist die landesweite Erfassung der Flora. „Ein primäres Ziel ist es, die Verbreitung aller rund 2.800 Arten und Unterarten von Farn- und Blütenpflanzen im Land räumlich wie auch zeitlich zu erfassen“, erklärt Thomas Wilhalm, Konservator für Botanik am Naturmuseum und zuständig für die Koordination und Durchführung der Florenerfassung, „Es ist nicht nur wichtig zu verstehen, wo Arten vorkommen und wo sie fehlen, sondern auch, ob Populationen zunehmen (z. B. im Falle von Neophyten) oder abnehmen (z. B. durch Zerstörung von Lebensräumen).

Beim Vortrag „Blumen, Berge, Barrieren: Stand und Herausforderungen der Florenkartierung in Südtirol“, der am Donnerstag, dem 19. Februar um 18 Uhr im Naturmuseum Südtirol stattfindet, erläutert Wilhalm die Bedeutung der Daten aus der Florenkartierung für wissenschaftliche Fragestellungen, vor allem aus dem Bereich der Biogeografie, sowie für angewandte Fragestellungen des Natur- und Artenschutzes. Dabei spannt er einen Bogen von der Methodik der Kartierung bis hin zum aktuellen Stand der Erfassung der Flora in Südtirol und zu den Herausforderungen auf dem Weg zur Darstellung der Gesamtflora Südtirols. Der Eintritt ist frei.

 

Info: Tel. 0471 412964

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