GreenPass

Für den Besuch des Museums benötigt ihr ab dem 6. August 2021 einen grünen Pass/eine grüne Bescheinigung.

Hydrozoen und Muscheln der Montiggler und Kalterer Seen.

2019
 - 
2021

Hydrozoen (Cnidaria: Hydrozoa) und Muscheln (Mollusca: Bivalvia: Unionidae und Dreissenidae) der Montiggler und Kalterer Seen, Provinz Bozen / Bolzano.

Ziel des Projektes sind die Erfassung der Artenvielfalt der Hydrozoen und Muscheln und die Erhebung der Verbreitung und der Abundanz der invasiven gebietsfremden Arten von diesen zwei Tiergruppen. Beispiele dafür sind die Süßwasserqualle Craspedacusta sowerbii und die Zebramuschel Dreissena polymorpha und die in Südtirol geschützten Fluss- und Teichmuscheln in den Seen des Überetsch.

 

Die zwei Tiergruppen werden zusammen betrachtet, weil oft die Polypen der Hydrozoen auf den Muscheln wachsen. Hydrozoen sind in diesem Fall die Süßwasserqualle Craspedacusta sowie die Süßwasserpolypen der Gattung Hydra.

 

Wissenschaftlicher Projektleiter: Massimo Morpurgo

Im Zusammenarbeit mit:

  • Dr. Peter Schuchert des Naturhistorischen Museums Genf, Schweiz, der die morphologischen und genetischen Analysen (DNA-Barcoding) auf Hydrozoen durchführt.
  • Dr. Nicoletta Riccardi, CNR – Istituto di Ricerca sulle Acque, Verbania, Italien, durch die Bestimmung der Fluss- und Teichmuscheln, auch mit Hilfe von genetischen Analysen, die von der Universität Porto, Portugal durchgeführt werden.
  • Samuel Vorhauser und Renate Alber des Biologischen Labors der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz, Autonome Provinz Bozen, Italien. Sie stellen die chemisch-physikalischen Daten bereit und führen die Bestimmungen des Zooplanktons durch.

 

Im Rahmen des Forschungsprojektes werden auch Exemplare für die zoologische Sammlung des Naturmuseums gesammelt. Das Projekt finanziert sich aus Mitteln des Forschungsfonds der Südtiroler Landesmuseen. Dauer des Projektes: Herbst 2018 bis Ende 2020.